Michael Pettau
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Kurzvita des Autors:

Nach Schule und Wehrdienst schrieb ich mich an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in meiner Geburtsstadt Frankfurt am Main ein. Ich studierte als angehender Haupt- und Realschullehrer die Fächer Mathematik, katholische Theologie und Geschichte.

Bereits in jugendlichen Jahren war ich Teil der antirassistischen Skinheadszene

(SHARP: Skinheads Against Racial Prejudice) und reiste mit der Streetpunkband

Stage Bottles kreuz und quer durch die Weltgeschichte.

 

Im Umfeld der Band befanden sich mehrere Mitglieder der Hooligangruppierung ANTI-SOZIAL-FRONT Offenbach.  Es dauerte nicht lange (etwa 1994), bis ich mich als Erlebnisorientierter beim Fußball blicken ließ. Auch wenn es nach den "Vatertagskrawallen 1999" immer ruhiger um den Bieberer Berg wurde, passierte genug, um mich bei der Stange zu halten. Mit dem Beginn meiner "Hooliganlaufbahn" ging es auch mit der Türsteherei los: anfangs kleinere Punk- oder Oi!- Festivals, bei denen aus Idealismus ein Securityjob übernommen wurde, und nach und nach kamen bezahlte Veranstaltungen und Konzerte dazu. Und irgendwann die erste feste Tür. Über Jahre stand ich dann mit sehr guten Kollegen vor diversen Frankfurter Diskotheken und Clubs – die mir auch noch persönlich zusagten. Danke, Jungs!

Während ich mich an den Wochenenden auf die Türsteherei konzentrierte und mich beim Fußball nur noch zu besonderen Knallerspielen blicken ließ, beobachtete ich – nicht ohne Neid – was sich auf der anderen Mainseite tat. Die Frankfurter entwickelten sich dort zu einer der schlagkräftigsten Ackertruppen Westdeutschlands. Auch etliche andere Gruppieren erkannten, dass die einzige verbleibende Möglichkeit verabredete Kämpfe waren. In Offenbach dauerte es etwas länger, bis es überhaupt auf den Acker ging. Als wir dann endlich starteten, war ich maßgeblich dabei. Einiges erlebt, einiges erlitten – aber es war eine saugeile Zeit!
 

2009 gab ich aus beruflichen Gründen die Türsteherei und die Fußballgewalt auf. Aus Langeweile, und um die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen, kam ich zum Schreiben.
Davon kann ich natürlich nicht leben. Ich verdiene mein Geld als leitender Angestellter bei einem weltweit agierenden Konzern.

 

 

 

  

 

 

 

 

Kurzvita des Autors:
 

© Michael Pettau 2011 | m-pettau@gmx.de